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Am Anfang stand einst eine naive Frage: Wie kommt es, dass eine Gruppe von Menschen sich das Recht herausnimmt, einer anderen Gruppe von Menschen zu verbieten, irgendwohin zu gehen/zu kommen? Diese allgemein geteilte Auffassung, dass nationale Grenzen etwas Absolutes sind, verwunderte irgendwie. Denn sind diese Grenzen doch weder Gott gegeben, noch von der Natur vorgezeichnet. Nein, sie sind historisch entstanden, teilweise willkürlich an irgendeinem Tisch von Regierenden auf einer Karte gezogen worden.

MinusGrenzen richtet sich an all jene, die sich für Flüchtlingspolitik und Migration interessieren. So bietet der Lagebericht Migration stets aktuelle Nachrichten zu Migrationsthemen und Flüchtlingspolitik sowie weiterführende Links.

Doch Grenzen spielen nicht nur im tagesaktuellen Geschehen eine wichtige Rolle. In all unseren Lebensbereichen begegnen wir ihnen auf die ein oder andere Weise:

Grenzen der Kunst, des Sagbaren, Grenzen der Wissenschaft, der Wahrnehmung, Grenzen der Gerechtigkeit, zwischenmenschliche Grenzen, Grenzüberschreitungen und Grenzerfahrungen – die Liste liesse sich unendlich fortführen. MinusGrenzen ist auch der Versuch, sich dem Begriff in seinen mannigfaltigen Facetten zu nähern.

Autor

Pascal Gut ist 1983 geboren und hat Geschichte und Philosophie an der Uni Zürich studiert. Er lebt und arbeitet als freier Autor in Zürich. 2014 erschien beim Emons-Verlag sein Debütroman Zürcher Finsternis.

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