MinusGrenzen
Vorwürfe Amnesty International Titelbild

Moria-Urteil und neue Pushback-Vorwürfe

In Griechenland wurden letzte Woche vier Afghanen wegen dem verheerenden Brand im Flüchtlingslager Moria zu langen Haftstrafen verurteilt. Das Urteil wird aber von vielen Beobachter*innen kritisch betrachtet.

Kritik musste Griechenland jüngst auch von Amnesty International einstecken. Die Menschenrechtsorganisation wirft dem Land systematische Folter, Misshanldungen und illegale Pushbacks von Geflüchteten und Migrant*innen vor.

Die Pushbacks werden auch von Journalist*innen dokumentiert und untersucht. Neben einer neuen Arte-Reportage über die Pushbackvorwürfe gegen Griechenland, gaben vor allem die Ergebnisse eines Recherecheverbundes zu reden, der zum ersten Mal einen illegalen Pushback an der kroatischen Grenzbeamten filmen konnte.

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Unzumutbare Zustände in Kara Tepe

Zunehmende Entmentschlichung in der europäischen Migrationspolitik

Die Corona Pandemie hat die bereits unzumutbare Lage für die in Europa asylsuchenden Menschen weiter verschlimmert. Griechenland geht mit brutaler Härte gegen die Menschen vor, die eigentlich auf der Suche nach Schutz herkamen. Die Staatengemeinschaft stellt wichtige Hilfen ein und Dänemark entscheidet sich als erstes europäisches Land, dass syrische Flüchtlinge in ihr Heimatland zurückgeschickt werden können.

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