MinusGrenzen
Internierungslager als Eckpfeiler der Flüchtlingspolitik

Internierungslager in Drittstaaten à la Australien

Dänemark hat ein Gesetz verabschiedet, dass es der Regierung ermöglicht, Asylsuchende und Geflüchtete in Zukunft in Drittstaaten zu transferieren. Das Ziel, Asylsuchende in Flüchtlingslagern in Drittstaaten zu internieren. Ganz nach dem Modell von Australiens “pazifischer Lösung”, welche das Land seit Jahren praktizierte. Eine Migrationspolitik der Härte, die unsäglich viel menschliches Leid, aber auch exorbitante finanzielle Kosten produziert hat – ohne irgendein Problem zu lösen.

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Bilel Massoud sprang vorbei an den Looney Tunes-Figuren in den Tod.

Quarantäneschiffe für Migrant*Innen

Quarantäneschiffe könnten zur fixen Einrichtung werden, warnt Journalistin , Romina Spina. Tatsache ist noch immer werden Hunderte Migrant*Innen, ob positiv oder negativ getestet, auf für Wochen auf diesen Schiffen festgehalten. Für viele Migrant”Innen können die Verhältnisse auf den Schiffen nur schwer ertragen. Doch auch in anderen Aspekten ist der Einsatz von Quarantäneschiffen umstritten.

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Unzumutbare Zustände in Kara Tepe

Zunehmende Entmentschlichung in der europäischen Migrationspolitik

Die Corona Pandemie hat die bereits unzumutbare Lage für die in Europa asylsuchenden Menschen weiter verschlimmert. Griechenland geht mit brutaler Härte gegen die Menschen vor, die eigentlich auf der Suche nach Schutz herkamen. Die Staatengemeinschaft stellt wichtige Hilfen ein und Dänemark entscheidet sich als erstes europäisches Land, dass syrische Flüchtlinge in ihr Heimatland zurückgeschickt werden können.

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Frontex: Auf ihrer Website präsentiert sich die EU-Grenzschutzagentur von ihrer makellosen Seite

Der Fall Frontex: Ein Überblick

Seit Jahren steht die europäische Grenzschutzagentur Frontex in der Kritik für ihre fragwürdigen Praktiken gegenüber Asylsuchenden, insbesondere Mittelmeerflüchtlingen. Seit Herbst letzten Jahres hat der Druck auf die Frontex stetig zugenommen. Verschiedene Medien berichteten in der letzten Woche. Minusgrenzen bietet einen Überblick über die relevantesten Informationen.

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Das neue Moria

Mehr als 18’000 Bootsmigranten und -migrantinnen aus Afrika trafen bis Ende November 2020 auf den Kanarischen Inseln ein. Gemäß amtlichen Angaben handle es sich dabei um eine Steigerung von 1000 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Atlantikroute zwischen Marokko und den Kanaren gilt als eine der tödlichsten Fluchtwege der Welt. Schätzungen zufolge ertranken allein im Herbst 500 Menschen bei einer solchen Überfahrt.

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