MinusGrenzen
Thales Alenia Space

Grenzschutz durch digitalen Festungsbau

Lügendetektoren, virtuelle Bots, Bewegungsdetektoren, Satellitendaten, Drohnen zu Land und in der Luft, auf See und Unterwasser, Handflächenscanner und vieles mehr sollen die Europäischen Grenzen in Zukunft sicherer machen. Doch nicht nur die Grenzen auch die Einrichtungen für Asylsuchende werden in Europa zukünftig technologisch neu ausgerüstet, um totale Überwachung zu gewährleisten. Das alles lässt sich die EU hunderte Millionen Euro kosten. Der Schutz und die Rechte von Migrant*innen spielt indes kaum eine Rolle.

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Flüchtlinge beim Versuch die bosnisch-kroatische Grenze zu überqueren

Pushbacks und Gewalt an bosnisch-kroatischer Grenze

Allein im April 2021 hat das Border Violence Monitoring Network (BVMN) 42 illegale Pushbacks an der europäischen Grenze im Balkan registriert. Betroffen waren laut BVMN 1‘245 Migrant*innen,. Viele von ihnen versuchen, über die bosnisch-kroatische Grenze nach Europa zu gelangen. Sie nennen es das «Game» und viele von ihnen, probieren es immer und immer. Dabei gehen die Grenzwächter mit äußerster Brutalität gegen die Migrant*innen vor. Einerseits kritisiert die EU die gewaltsamen Pushbacks, andererseits finanziert sie die Grenzwächter mit moderner Militärtechnik und vielen Millionen Euro.

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Bilel Massoud sprang vorbei an den Looney Tunes-Figuren in den Tod.

Quarantäneschiffe für Migrant*Innen

Quarantäneschiffe könnten zur fixen Einrichtung werden, warnt Journalistin , Romina Spina. Tatsache ist noch immer werden Hunderte Migrant*Innen, ob positiv oder negativ getestet, auf für Wochen auf diesen Schiffen festgehalten. Für viele Migrant”Innen können die Verhältnisse auf den Schiffen nur schwer ertragen. Doch auch in anderen Aspekten ist der Einsatz von Quarantäneschiffen umstritten.

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Weiten Wälder von Cabo Delgado im Norden von Mosambik. Ein Rohstoffreiches Land, in dem es seit 2017 zu brutalen Angriffen durch die islamistische Miliz al-Shabaab kommt

Im Norden Mosambik‘s: Korrupte Eliten, gewaltige Energievorkommen, islamistischer Terror und drohende Hungersnot

Die Provinz Cabo Delgado liegt im Norden Mosambik’s an der Grenze zu Tansania. Die muslimische Bevölkerung praktiziert einen weitestgehenden gemässigten Islam. Es ist eine der ärmsten Regionen eines Landes, das selbst zu den ärmsten Ländern der Welt gehört. Der mehrere Tage dauernde Angriff der islamistischen Extremisten von al-Shabaab auf die nordöstliche Küstenstadt Palma am 24. März hat international für Schlagzeilen gesorgt. Während die USA den IS für die Gewalt verantwortlich machen, sehen Experten die Gründe eher in der Vernachlässigung des Nordens, durch eine korrupte Elite, in Menschenrechtsverletzungen und der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen der Region

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