MinusGrenzen
Jesuiten missionieren im Japan des 16. Jahrhunderts

Das Christentum in Japan: Seine Anfänge im 16. Jh

1549 erreichten die drei Jesuiten, Franz Xaver, Cosme de Torres und Juan Fernández Japan. Ihr Wissen über dieses Land war lückenhaft. Einige ihrer Annahmen waren falsch.

Ihre Erwartungen jedoch waren sehr hoch, man hoffte, in Japan den Anfang einer vielversprechenden «Ernte» für die jesuitische Mission machen zu können.

Doch die Situation in Japan erwies sich als weit schwieriger als erwartet.

Rund 100 Jahre später wurde das Christentum im ganzen Land verboten, Konvertiten teilweise brutal verfolgt und das Land schloss gegenüber der restlichen Außenwelt ein.

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Überreste eines Hauses im Dorf Aldeia da Paz in der mosambikanischen Provinz Cabo Delgado, das von Kämpfern der Gruppe al-Shabaab im August 2019 angegriffen wurde.

Mosambik und die gefährliche Anti-Terror-Propaganda

Mit dem Angriff auf die Stadt Palma im Norden Mosambiks Ende März gelang den Kämpfern der Al Shabaab Miliz ein Coup. Mit einem Schlag berichteten Medien überall auf der Welt über die afrikanischen Islamisten, als den afrikanischen Arm der internationalen Terrorgruppe ISIS.

Doch der Versuch, die Konflikte in Cabo Delgado als Teil des globalen Kriegs gegen Terror zu behandeln, ist höchst umstritten. Die drohende zunehmende Militarisierung sei unwirksam und gefährlich, sagen Experten. Zudem werden dabei die eigentlichen sozio-ökonomischen Wurzeln der Gewalt ausser Acht gelassen.

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Flüchtlingslager Kara Tepe

Europäische Flüchtlingslager: Gewalt und Elend stehen an der Tagesordnung

In den europäischen Flüchtlingslagern stehen Elend und Gewalt an der Tagesordnung. Ein Arzt nennt die Camps Gefangenenlager, wo den Asylsuchenden die Chance auf ein menschenwürdiges Leben vorenthalten werde.
Selbst im zweitreichsten Land der Welt – in der Schweiz – kommt es laut aktuellen Recherchen verschiedener JournalistInnen immer wieder zu unverhältnismässiger Gewalt gegen Flüchtlinge.

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40’000 Asylsuchende Opfer von Pushbacks

40’000 Asylsuchende sollen seit Beginn der Corona-Pandemie Opfer gewaltsamer Pushbacks durch europäische Grenzbeamte geworden sein.
«Bei einer der größten Massenvertreibungen seit Jahrzehnten haben europäische Länder, unterstützt von der EU-Grenzbehörde Frontex, systematisch Flüchtlinge, einschließlich Kinder, die vor Kriegen fliehen, zu Tausenden zurückgedrängt und dabei illegale Taktiken angewendet […]», schreibt der Guardian.

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Bilel Massoud sprang vorbei an den Looney Tunes-Figuren in den Tod.

Quarantäneschiffe für Migrant*Innen

Quarantäneschiffe könnten zur fixen Einrichtung werden, warnt Journalistin , Romina Spina. Tatsache ist noch immer werden Hunderte Migrant*Innen, ob positiv oder negativ getestet, auf für Wochen auf diesen Schiffen festgehalten. Für viele Migrant”Innen können die Verhältnisse auf den Schiffen nur schwer ertragen. Doch auch in anderen Aspekten ist der Einsatz von Quarantäneschiffen umstritten.

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