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Globale Verteilung von Impfstoffen zum Schutz vor Covid-19 (Corona) in der Kritik

Reiche boostern – Arme warten auf Impfstoffe

Globale Impfstoffverteilung im Kampf gegen Covid-19 ein Skandal? In den westlichen Industriestaaten setzt sich die Ansicht durch, im Kampf gegen die Corona-Pandemie seien sogenannte Booster-Impfungen unausweichlich. Anfangs noch mit Vorsicht betrachtet, nehmen immer mehr Expert*innen aus Wissenschaft, Medien und Politik die Position ein, dass wir um Auffrischungsimpfungen nicht herumkommen werden. Dabei spielt die Thematik der globalen Impfstoffverteilung kaum noch eine große Rolle.

WHO: Booster-Impfungen sind ein Skandal

Nun hat sich die Weltgesundheitsorganisation mit deutlichen Worten an die Öffentlichkeit gewandt. Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus bezeichnet es als einen Skandal, dass in wohlhabenderen Ländern Menschen bereits eine dritte Impfdosis erhalten, während in ärmeren Ländern viele ältere Menschen, Risikopatient*innen und Angestellte im Gesundheitsbereich noch nicht einmal ihre erste Impfung bekommen haben.
Laut Angaben der WHO sind in Afrika gerade mal sechs Prozent der Bevölkerung vollständig zum Schutz vor Covid-19 geimpft.

«Jeden Tag werden weltweit sechsmal mehr Booster verabreicht als Erstdosen in Ländern mit niedrigem Einkommen», sagte Tedros. «Das ist ein Skandal, der jetzt aufhören muss.»

WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus
 WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus kritisiert Booster-Impfungen
WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus 2018

WHO-Direktor für Notfälle, Mike Ryan, wählte einen drastischeren Vergleich. Er sagte:

«Ein drittes Mal zu impfen ist so, als würde man jemandem, der bereits eine Schwimmweste hat, eine weitere Rettungsweste geben, während daneben gerade jemand ertrinkt.»

WHO-Direktor für Notfälle Mike Ryan

Die WHO hatte sich das Ziel gesetzt bis ende Jahr weltweit 40 Prozent der Bevölkerung zu impfen. Mehr als hundert Länder haben diese 40 Prozent bisher nicht erreichen können. Laut WHO fehlen der COVAX-Initiative der WHO noch rund 500 Millionen Impfstoffe. In Afrika haben gerade mal fünf Länder mehr als 35 Prozent ihrer Bevölkerung vollständig geimpft.

Globale Impflücke dringend schließen

Nigerias Präsident Muhammadu Buhari betonte an der Peace Forum Conference in Paris am letzten Donnerstag ebenfalls, dass die reichen Staaten ihre Impfstofflieferungen unbedingt beschleunigen müssten.
«Wir haben eine Situation, in der einige Länder ihren Bürgern eine dritte Auffrischungsdosis verabreichen, während Millionen auf der ganzen Welt – insbesondere in den Entwicklungsländern – noch keine Einzeldosis erhalten haben», so Buhari. Er erinnerte gleichsam an das gemeinsame Ziel: «Wenn weltweite Impfungen der einzige Weg sind, die Coronavirus-Pandemie zu beenden, müssen alle Beteiligten koordiniert handeln, um die Impflücke in Afrika zu schließen.»

Der französische Staatspräsident, Emmanuel Macron, erwiderte, dass es dringend nötig sei, Impfstofflieferungen zu beschleunigen, aber auch das regionale Gesundheitssystem in den afrikanischen Ländern zu stärken. Der Schlüssel liege darin, Afrika zu helfen, Impfstoffe auf dem eigenen Kontinent produzieren zu können und nicht länger von den Staaten außerhalb abhängig zu sein.

Verabreichte Covid-Impfdosen in afrikanischen Ländern. Auf Grundlage der Daten der WHO.
Verabreichte Impfdosen in afrikanischen Ländern. Auf Grundlage der Daten der WHO.

Wohlhabende Länder horten eine Milliarde überschüssige Impfdosen

Doch sind wirklich die Booster-Impfungen das große Problem bei der globalen Impfstoffverteilung? Das Datenanalyse-Unternehmen Airfinity hat aus verschiedenen Daten errechnet, wie viel Impfstoff die Staaten im letzten Jahr gekauft haben. Stimmen ihre errechneten Daten, dürften die Booster-Impfungen selbst kaum ins Gewicht fallen.
Die EU-Staaten, Japan, Kanada, Großbritannien und die USA sollen laut Airfinity bis Ende des Jahres zusammen mehr als eine Milliarde mehr Impfdosen zur Verfügung haben, als sie benötigen.

Yves Wegelin schrieb diese Woche in der WOZ mit Blick auf die Schweiz:

«Selbst wenn das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit der aktuell laufenden «Impfwoche» alle Ungeimpften umstimmen könnte und die gesamte Bevölkerung einen Booster erhielte, blieben über 10 Millionen Dosen übrig».

Yves Wegelin in WOZ Nr. 45/2021.

Bis Ende Jahr soll der Bund nach eigenen Angaben alleine von Moderna und Pfizer/Biontech 19.5 Millionen Dosen erhalten haben. 14 Millionen weitere Dosen seien für das Jahr 2022 bereits bestellt.
Laut UNO könne die Schweiz mit den gesicherten Impfdosen ihre Bevölkerung sechs Mal durchimpfen. Nur Kanada habe sich pro Kopf mehr Dosen gesichert.

Darstellung der erhobenen Daten von Airfinity. Reiche Staaten horten Impfstoffe gegen Covid-19 (Corona)
Aus dem Bericht von Airfinity: Eine Übersicht der erhobenen Daten.

Schon Ende September warnte Airfinity, dass mehr als 100 Millionen Impfdosen weltweit ablaufen, wenn sie nicht schnellstens umverteilt würden. Über 40 Prozent dieser Impfdosen sollen im Besitz von europäischen Staaten sein. Mit diesen Dosen könnten laut Airfinity 70 Prozent der Menschen in den ärmeren Ländern geimpft werden.
Ein Drittel bis zur Hälfte der so eingekauften Impfstoffe drohen, ungenutzt zu verfallen.

Impfstoffhersteller unterbinden Impfstoffverteilung an ärmere Länder

Bis im Oktober 2021 hatte Deutschland gerade mal 19 Millionen der versprochenen 100 Millionen Impfdosen an ärmere Länder weitergegeben. Alle von AstraZeneca. Auch die Schweiz hat bisher ausschließlich AstraZeneca-Impfstoff gespendet.

Das Politikmagazin Kontraste erhielt nun Einsicht in einen Brief des Staatssekretärs Thomas Steffen vom deutschen Bundesgesundheitsministerium an die EU-Kommission vom 18. Oktober. Darin warnte er:
«Wir werden demnächst vor einer Situation stehen, in der einige Länder große Mengen an Impfstoff vernichten müssen, der anderswo dringend benötigt wird.»
Laut dem Politikmagazin sei es nämlich so, dass die Verträge, welche die EU-Kommission mit den Impfstoffherstellern geschlossen hat, den Firmen eine Art Vetorecht bei der Weitergabe von Impfstoffen an Drittländer bieten. Die Hersteller müssen in entsprechende Abgabeverträge einwilligen.

In dem oben genannten Brief soll Steffen kritisiert haben, dass die Hersteller von den Empfängerländern Mindestpreise oder «überzogene» Ausgleichszahlungen verlangen zusätzlich zu dem Preis, den die EU-Länder vertraglich vereinbart haben. Für eine Impfdosis von Moderne etwa zahle die EU rund 19 Euro.

Die Impfstoffhersteller folgen dabei einer einfachen Logik. Jede Dosis, die unentgeltlich von Deutschland in ein Drittland gespendet wird, kann dort nicht mehr verkauft werden, auch nicht zu einem niedrigeren Preis. Nach Recherchen von Kontraste stellt sich vor allem das US-Unternehmen Moderna bei der Weitergabe von Impfstoffen quer.

Dr. Thomas Steffen – Staatssekretär des Bundesministeriums für Gesundheit beschwerte sich darüber, wie die Impfstoffhersteller die Weitergabe von Covid-19-Impfstoffenblockieren
Dr. Thomas Steffen – Staatssekretär des Bundesministeriums für Gesundheit

Amnesty kritisiert Pfizer für irreführende Angaben

Amnesty International veröffentlichte am 11. November eine Erklärung, in der sie der Firma Pfizer vorwirft, irreführende Angaben zur Verteilung von Impfstoffen in ärmere Länder zu machen. So behaupte Pfizer, dass man eine Billion Impfdosen zum Schutz vor Covid-19 bis Ende des Jahres in ärmere Länder verteilen wolle. Laut Amnesty habe Pfizer aber in einem Brief zugegeben, dass bisher gerade mal zehn Prozent dieser Dosen tatsächlich verschifft worden seien.

«Das Unternehmen behauptet, eine faire Verteilung seines Impfstoffs zu priorisieren, und gibt vor, sich dazu zu verpflichten, seine wissenschaftlichen Werkzeuge und Erkenntnisse zu teilen – obwohl die Wahrheit ganz anders ist», schreibt die Menschenrechtsorganisation. Dies, weil die Firma immer noch Profite an erste Stelle setze.
Die Amnesty appelliert deswegen an die Pharmafirmen, rasch umzudenken.

«Mit noch 50 Tagen bis Ende des Jahres ist es für diese Pharmariesen noch nicht zu spät, das Richtige zu tun und ihrer menschenrechtlichen Verantwortung nachzukommen. Um dies zu erreichen, müssen sie die gerechte Verteilung vorantreiben und sicherstellen, dass die Hälfte der Dosen, die sie vor Ende 2021 produzieren, an diese Länder geht.»

Patrick Wilcken, Amnesty International

Spritzen-Engpässe

Gerade in Afrika kommen weitere Faktoren zum Problem der fehlenden Impfdosen hinzu, welche den Impffortschritt behindern. Vielerorts fehlt es beispielsweise an Spritzen. So hatten etwa die Länder Kenia, Ruanda und Südafrika mit entsprechenden Engpässen zu kämpfen. Matshidiso Moeti, WHO-Regionaldirektor sagte dazu:
«Drastische Maßnahmen müssen ergriffen werden, um die Spritzenproduktion schnell anzukurbeln. Unzählige afrikanische Leben hängen davon ab.»

Lisa Hedman, leitende Beraterin der WHO für den Zugang zu Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten warnte letzte Woche ein Genf vor einem weltweiten Spritzenmangel für das Jahr 2022.

«Eine Knappheit an Spritzen ist leider eine reale Möglichkeit und hier sind einige weitere Zahlen. Angesichts der weltweiten Produktionskapazität von rund sechs Milliarden pro Jahr für Impfspritzen ist ziemlich klar, dass im Jahr 2022 ein Defizit von über einer Milliarde entstehen könnte, wenn wir weitermachen wie bisher.»

Lisa Hedman, leitende Beraterin der WHO für den Zugang zu Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten

Ein solcher Mangel würde nicht nur die Impfungen zum Schutz vor Covid-19 betreffen, sondern alle üblichen Routineimpfungen, inklusive Kinderimpfungen.

Haltbarkeit von Covid-19-Impfstoffen ein Problem für arme Länder

Eine weitere Schwierigkeit für ärmere Länder besteht darin, dass viele der Impfstoffe zum Zeitpunkt ihrer Ankunft nicht mehr lange haltbar sind. Häufig sind die belieferten Länder in der Folge nicht in der Lage in der knappen Zeit die gespendeten Dosen zu verimpfen. So musste etwa Malawi im Mai 20’000 Dosen vernichten, weil sie nicht vor dem Ablaufdatum genutzt werden konnten.

Zudem gehen laut Schätzungen der WHO viele Impfstoffe darum kaputt, weil es Probleme mit der Kühlkette gibt. Diese sicherzustellen ist insbesondere für ärmere Länder eine große Herausforderung. Entweder müssen sie in eine groß angelegte Kühlinfrastruktur investieren oder sich auf Impfstoffe beschränken, die gegenüber hohen Temperaturen toleranter sind.

John-Arne Røttingen von der Impfstoff-Initiative der Weltgesundheitsorganisation glaubt aber nicht, dass die Logistik in den ärmeren Ländern das Hauptproblem darstellt. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte er dazu:
«Die Gesundheitsbehörden melden uns, dass sie viel mehr Menschen impfen könnten, wenn sie mehr Impfstoff hätten. Der Flaschenhals ist nicht die Verteilung in den Empfängerländern, es hapert dort nicht an Kühlschränken und Spritzen. Der Flaschenhals ist – immer noch – die Versorgung mit Impfstoff.»

Als eine Möglichkeit, dem Impfstoffmangel in den ärmeren Ländern zu begegnen, wird die Aufhebung des Patentschutzes für die Impfstoffe auf internationaler Ebene diskutiert. Zumindest kurzfristig hält Røttingen dies allerdings nicht für die richtige Lösung. Der FAZ sagte er dazu:
«Für den akuten Kampf gegen die Corona-Pandemie würde das nichts bringen. Es dauert einfach zu lange, eine Qualitätsproduktion aufzubauen, wenn man damit keine Erfahrung hat. Jetzt geht es darum, dass wir die Märkte besser koordinieren und dass die Patentinhaber ihre Produktion möglichst schnell ausbauen, auch indem sie Partnerunternehmen in anderen Ländern anleiten, die Impfstoffe herzustellen.»

Über 100 Länder für die Aufhebung des Patentschutzes

Viele sehen das anders. Bereits über 100 Länder haben sich dafür ausgesprochen, dass der Patentschutz aufgehoben werden soll. Kontrast.at zitiert Marcus Bachmann von Ärzte ohne Grenzen dazu folgendermaßen:

«Anders als von der Pharmaindustrie behauptet, sind Impfstoffe keine Raketenwissenschaft. Gerade die MRNA Impfstoff-Plattform ist gut geeignet, weltweit zum Einsatz zu kommen. Sie verwendet weniger Komponenten, ist weniger zeitintensiv und die Herstellprozesse sind weniger komplex. Das haben Moderna und BionTech/Pfizer ja auch bewiesen, indem sie in relativ kurzer Zeit die Herstellung in vielen Werken implementiert haben.»

Marcus Bachmann von Ärzte ohne Grenzen in Kontrast.at

Indien und Südafrika haben bei der WTO bereits im letzten Jahr den Antrag eingereicht, die Aufhebung des Patentschutzes zu erleichtern. Inzwischen haben sich rund 100 Länder angeschlossen, darunter auch die USA oder Australien. Andere WTO-Mitglieder wie die EU und die Schweiz stellen sich bisher quer.

Impfstoffherstellung durch öffentliche Hand mitfinanziert

Als ein Argument für die Aufhebung des Patentschutzes wird häufig vorgebracht, dass die öffentliche Hand die Impfstoffentwicklung großzügig mitfinanziert habe.
Pfizer erhielt etwa für die klinische Forschung im Jahr 2020 rund 400 Millionen Euro von der deutschen Bundesregierung inklusive großzügiger Haftungs- und Abnahmegarantien unabhängig von der Wirksamkeit, wie Kontrast.at schreibt.
Die US-Regierung unterstützte Moderna derweil mit rund 2.2 Milliarden US-Dollar. Wie lukrativ das Geschäft für Pharmafirmen ist, zeigt sich am Beispiel Pfizer sehr schön. Alleine in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 erzielte die Firma einen Umsatz von 24 Milliarden Dollar und einen Gewinn von acht Milliarden Dollar, wie Kontrast.at schreibt.

Die Probleme mit den Patenten auf medizinische Produkte sind keineswegs neu. Als die WTO 1994/95 gegründet wurde, schossen die HIV-Infektionen in Subsahara-Afrika gerade durch die Decke. 1996 entwickelte man zwar Therapien, dank derer eine HIV-Infektion unter Kontrolle gebracht werden konnte, doch handelte es sich dabei um eine so kostspielige Therapie, dass sie für Menschen in ärmeren Ländern nahezu unerschwinglich war. Die südafrikanische Regierung brauchte fast ein Jahrzehnt, um das Monopol ausländischer Pharmaunternehmen zu durchbrechen und wurde später dafür von eben diesen Unternehmen vor Gericht gezogen (Mehr dazu in einem älteren Beitrag, hier).

Ist die ungerechte Impfstoffverteilung ein Fall von Rassendiskriminierung?

Oxfam und andere Menschenrechtsorganisationen haben inzwischen eine Beschwerde beim UN-Ausschuss für die Beseitigung von Rassendiskriminierung gegen Länder wie Deutschland, die USA, Großbritannien, die Schweiz und Norwegen eingelegt.

«Die ungleiche Verteilung von Covid-19-Impfstoffen ist ein Musterbeispiel für strukturelle rassistische Diskriminierung», begründet Oxfam Deutschland den Schritt, «denn in den wohlhabenden Ländern, die derzeit Impfstoffe herstellen und horten, leben mehrheitlich «weiße» Menschen, während die ehemals kolonialisierten Länder, die unter mangelndem Zugang zu Impfstoffen leiden, mehrheitlich von Schwarzen, Indigenen und anderen People of Colour bewohnt werden.»

Die Organisationen verlangen, dass der UN-Ausschuss die Länder auffordert, den Patentschutz für Covid-19-Impfstoffe, -Tests und -Behandlungen vorübergehend auszusetzen. Zudem sollen die Impfstoffhersteller aufgefordert werden, ihr Wissen und ihre Technologie zu teilen, damit mehr Hersteller produzieren können.

Weiterführende Links:

COVID-19 vaccine expiry forecast for 2021 and 2022, Airfinity, 20.09.2021.

Sebastian Balzter, „So können wir die Seuche nicht besiegen“, Frankfurter Allgemeine, 22.09.2021.

Ursel Sieber, Millionen Impfdosen droht Vernichtung, tagesschau.de, 29.10.2021.

Gianna-Carina Grün, COVID-19 vaccinations: What’s the progress?, DW, 08.11.2021.

Juliette Irmer, Ungleiche Impfstoffverteilung verlängert Pandemie, Der Standard, 08.11.2021.

Annelen Micus, CORONA-IMPFSTOFFE GERECHT VERTEILEN: MENSCHENLEBEN VOR PROFITE!, Amnesty International, 08.11.2021.

Carlos Mureithi, The African countries that are expected to meet the WHO’s end-year vaccination target, Quartz Africa, 09.11.2021.

COVID-19 pandemic brings global syringe shortage into sharp focus, news.un.org, 09.11.2021.

Umair Irfan, Why are rich countries still monopolizing Covid-19 vaccines?, Vox, 09.11.2021. 

Nurith Aizenman, Why low income countries are so short on COVID vaccines. Hint: It’s not boosters, Goats and Soda (NPR), 10.11.2021.

International organizations, vaccine manufacturers take stock of COVID-19 vaccine roll out, share views for 2022, WHO, 10.11.2021.

Beschwerde bei UN wegen Impfstoffverteilung, n-tv, 10.11.2021.

Disparities in global vaccination rates pose serious questions for ethicists, idea stream public media, 11.11.2021.

COVID-19: New research reveals Pfizer is making misleading claims about distribution of vaccines to low income countries, Amnesty International UK, 11.11.2021.

Africa vaccine delivery ‘leaves much to be desired’: Nigeria’s Buhari, France 24, 11.11.2021.

Impf-Patente freigeben? Österreich und Deutschland blockieren, Kontrast.at, 11.11.2021.

Yves Wegelin, Unter dem Diktat von Biontech, WOZ, 11.11.2021.

WHO-Chef nennt Auffrischimpfungen für Gesunde einen Skandal solange ärmere Länder auf Impfstoff warten, Redaktionsnetzwerk Deutschland, 12.11.2021.

What is really causing global vaccine disparities?, advisory.com, 12.11.2021.

Robert Towey, WHO calls distribution of Covid boosters a ‘scandal’ as poor nations struggle to get first shots, CNBC, 12.11.2021.

Vaccines are finally arriving in Africa—but the rollout will be a challenge, The Economist, 12.11.2021.

Felix Lee, 1. Der Egoismus der Reichen ist gigantisch, taz, 13.11.2021.

Tracking Coronavirus Vaccinations Around the World.

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