MinusGrenzen
Das N*-Dorf in Altstetten 1925.

Völkerschauen: Rassismus ist Teil unserer Kultur

Das Ende des 19. Jahrhunderts war die Blütezeit der Völkerschauen, der kommerziellen Zurschaustellung fremder Menschen mit oder ohne deren Einwilligungen, manchmal auch human zoo’s genannt. Was bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nur den Reichen und Adeligen vorbehalten war, hatte sich zu einem Massenphänomen für alle Bevölkerungsschichten entwickelt. Die Geschichte der Völkerschauen zeigt, wie sehr Rassismus Teil unserer Kultur ist.

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Internierungslager als Eckpfeiler der Flüchtlingspolitik

Internierungslager in Drittstaaten à la Australien

Dänemark hat ein Gesetz verabschiedet, dass es der Regierung ermöglicht, Asylsuchende und Geflüchtete in Zukunft in Drittstaaten zu transferieren. Das Ziel, Asylsuchende in Flüchtlingslagern in Drittstaaten zu internieren. Ganz nach dem Modell von Australiens “pazifischer Lösung”, welche das Land seit Jahren praktizierte. Eine Migrationspolitik der Härte, die unsäglich viel menschliches Leid, aber auch exorbitante finanzielle Kosten produziert hat – ohne irgendein Problem zu lösen.

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Gewalt und Militarisierung an Aussengrenzen gehen hand in Hand

Gewalt und Technische Militarisierung

Technische Militarisierung und die exzessive Anwendung von Gewalt an den europäischen Grenzen gehen Hand in Hand. Die EU lässt sich die technische Überwachung Milliarden kosten. Das Border Violence Monitorin Network hat derweil neue Migrationstrends beobachtet und berichtet von schockierenden Fällen rücksichtsloser Pushbacks auf dem Balkan im vergangenen April.

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Flüchtlinge beim Versuch die bosnisch-kroatische Grenze zu überqueren

Pushbacks und Gewalt an bosnisch-kroatischer Grenze

Allein im April 2021 hat das Border Violence Monitoring Network (BVMN) 42 illegale Pushbacks an der europäischen Grenze im Balkan registriert. Betroffen waren laut BVMN 1‘245 Migrant*innen,. Viele von ihnen versuchen, über die bosnisch-kroatische Grenze nach Europa zu gelangen. Sie nennen es das «Game» und viele von ihnen, probieren es immer und immer. Dabei gehen die Grenzwächter mit äußerster Brutalität gegen die Migrant*innen vor. Einerseits kritisiert die EU die gewaltsamen Pushbacks, andererseits finanziert sie die Grenzwächter mit moderner Militärtechnik und vielen Millionen Euro.

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Jesuiten missionieren im Japan des 16. Jahrhunderts

Das Christentum in Japan: Seine Anfänge im 16. Jh

1549 erreichten die drei Jesuiten, Franz Xaver, Cosme de Torres und Juan Fernández Japan. Ihr Wissen über dieses Land war lückenhaft. Einige ihrer Annahmen waren falsch.

Ihre Erwartungen jedoch waren sehr hoch, man hoffte, in Japan den Anfang einer vielversprechenden «Ernte» für die jesuitische Mission machen zu können.

Doch die Situation in Japan erwies sich als weit schwieriger als erwartet.

Rund 100 Jahre später wurde das Christentum im ganzen Land verboten, Konvertiten teilweise brutal verfolgt und das Land schloss gegenüber der restlichen Außenwelt ein.

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Überreste eines Hauses im Dorf Aldeia da Paz in der mosambikanischen Provinz Cabo Delgado, das von Kämpfern der Gruppe al-Shabaab im August 2019 angegriffen wurde.

Mosambik und die gefährliche Anti-Terror-Propaganda

Mit dem Angriff auf die Stadt Palma im Norden Mosambiks Ende März gelang den Kämpfern der Al Shabaab Miliz ein Coup. Mit einem Schlag berichteten Medien überall auf der Welt über die afrikanischen Islamisten, als den afrikanischen Arm der internationalen Terrorgruppe ISIS.

Doch der Versuch, die Konflikte in Cabo Delgado als Teil des globalen Kriegs gegen Terror zu behandeln, ist höchst umstritten. Die drohende zunehmende Militarisierung sei unwirksam und gefährlich, sagen Experten. Zudem werden dabei die eigentlichen sozio-ökonomischen Wurzeln der Gewalt ausser Acht gelassen.

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Flüchtlingslager Kara Tepe

Europäische Flüchtlingslager: Gewalt und Elend stehen an der Tagesordnung

In den europäischen Flüchtlingslagern stehen Elend und Gewalt an der Tagesordnung. Ein Arzt nennt die Camps Gefangenenlager, wo den Asylsuchenden die Chance auf ein menschenwürdiges Leben vorenthalten werde.
Selbst im zweitreichsten Land der Welt – in der Schweiz – kommt es laut aktuellen Recherchen verschiedener JournalistInnen immer wieder zu unverhältnismässiger Gewalt gegen Flüchtlinge.

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